Neues Futter für die Debatte um Europa?

Thomas Piketty, der Star der jüngsten Debatte um die Einkommens- und Vermögensungleichheit, äußert sich in einem Interview mit ZEIT Online über die Konstruktionsfehler der Europäischen Union. Dabei adressiert er implizit die Thesen, mit denen sich im vergangenen Sommer Wolfgang Streeck gegen die Rolle der EZB als „government of last resort“ ausgesprochen hatte (vgl. Streeck: Was nun, Europa? in: Blätter für deutsche und internationale Politik Nr. 4/2013).

Piketty argumentiert, dass nur eine weitere Integration und Kooperation der großen Euro-Staaten im Verbund mit einer Stärkung des Europaparlaments einen Ausweg aus der Misere der Finanzpolitik bieten kann.

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