Die öffentliche Verwaltung spielt bei staatlichen Veränderungen und Modernisierungsprozessen eine bedeutende Rolle. So hat auch die Qualität der Administration einen Einfluss auf die Transformation osteuropäischer Staaten auf dem Weg in die Europäische Union. Um dies zu untermauern, wurden osteuropäische, ehemals sozialistisch oder kommunistisch ausgerichtete Staaten untersucht, die während der beiden größeren Eintrittswellen 2004 und 2007 Mitglieder der Europäischen Union geworden sind und demzufolge starken innerstaatlichen Veränderungen ausgesetzt waren.
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Mit einem quantitativen Forschungsdesign wird der These nachgegangen, ob eine funktionierende öffentliche Verwaltung einen positiven Effekt auf einen wirksameren und nachhaltigeren Wandel entfaltet. Es zeigt sich, dass eine gut arbeitende Verwaltung für die Transformation förderlich ist. Sie hat einen signifikant positiven Einfluss auf die
Umgestaltung hin zu mehr Demokratie und Marktwirtschaft.
BEDEUTUNG DER VERWALTUNG IM EUROPÄISIERUNGSPROZESS
Autor
PD Dr. phil. habil. Markus Reiners ist Privatdozent für Politikwissenschaft der Leibniz Universität Hannover. Er lehrt und forscht u.a. im Bereich Politischer Institutionen.
Hintergrund
Im Beitrag geht es um den Einfluss der öffentlichen Verwaltung auf die Transformation osteuropäischer Staaten auf dem Weg in die Europäische Union (EU). Ein EU-Beitritt fördert eine Transformation hin zu marktwirtschaftlichen und demokratischen Standards, von einer Plan- zur Marktwirtschaft, demnach von Autokratien hin zu Demokratien (vgl. Reiners 2013, 2016, 2025).
Ab den 1990er Jahren standen viele osteuropäische Staaten vor Veränderungen. Die EU nahm in einem relativ knappen Zeitraum von 2004 bis 2007 zwölf neue Mitglieder auf, darunter zehn vormals sozialistisch oder kommunistisch geprägte Staaten, die als Untersuchungseinheiten fungieren, sogenannte Transformationsländer: Bulgarien, Estland, Lettland, Litauen, Polen, Rumänien, Slowakei, Slowenien, die Tschechische Republik und Ungarn. Die Länder haben ihr Staatssystem diametral verändert und die Standards der EU insoweit erfüllen können. Auch Zypern und Malta wurden 2004 zwar Mitglieder der EU, allerdings sind diese keine Transformationsländer in definiertem Sinne und demzufolge mangels Vergleichbarkeit exkludiert. Ferner kam viel später noch Kroatien hinzu (2013). Das Land fällt aus dem Vergleichszeitraum respektive der großen Beitrittswelle heraus und ist daher nicht von der Analyse umfasst (Wiesenthal 2001: 113f.; Willershausen 2002; Berend 2005: 401ff.; Blokker 2005: 503; Haensch/Holtmann 2008: 610; Ismayr 2010: 9).
These, Anforderungen der EU und Forschungsdesign
Die Studie konzentriert sich auf die jeweilige Administration. Alle Untersuchungseinheiten weisen grundlegend ähnliche systemische Vorbedingungen für die Transformation auf, weil es sich um sozialistische oder kommunistische Systeme gehandelt hat, die zur Aufnahme in die EU dieselben Standards erfüllen mussten. Dem Mitgliedsbegehren konnte bei allen entsprochen werden, was kein Selbstläufer ist. Um der EU beitreten zu können müssen liberal-demokratische Normen und Richtlinien hinsichtlich Demokratie und Marktwirtschaft erfüllt und umgesetzt werden, was für einen funktionierenden Verwaltungsapparat spricht. Es liegt daher nahe, dass eine qualitativ besser funktionierende Verwaltung Veränderungen wirkungsvoller und nachhaltiger umsetzen kann. Sie spielt bei der Umsetzung von EU-Standards und Prozessen vermutlich eine herausragende Rolle. Die Annahmen führen zu folgender These (Schimmelfennig/Sedelmeier 2004: 675ff.; Haensch/Holtmann 2008: 606ff.; vgl. Mayer/Palmowski 2004: 579ff.): Je höher die Qualität der Administration, desto besser verläuft die EU-Transformation.
Formal handelt es sich um mehrere Anforderungsstufen. 1993 wurden die Kopenhagener Kriterien aufgestellt. Mit diesen wurde den Kandidaten eine funktionsfähige Marktwirtschaft und die Fähigkeit abverlangt, die aus der Mitgliedschaft erwachsenden Verpflichtungen und Ziele zu übernehmen. Hinzu kamen politische Kriterien: Demokratie, Rechtsstaatlichkeit, Menschenrechte sowie die Achtung von Minderheiten. Die Unterzeichnung des Europaabkommens diente sodann als Vorstufe zu offiziellen Beitrittsverhandlungen. Dieses ist von allen EU-Mitgliedern und dem betreffenden Staat zu ratifizieren. Es enthält Vereinbarungen, die wirtschaftliche und politische Annäherung an die EU sicherzustellen. Die Länder schlossen mit der EU noch das Europaabkommen ab, welches fortan durch das Stabilisierungs- und Assoziierungsabkommen ersetzt wurde. Nach erfolgreichen Verhandlungen folgt die Anerkennung als offizieller Beitrittskandidat, dann der Beitritt als vollwertiges Mitglied und die Ratifizierung des Beitrittsvertrags (Haensch/Holtmann 2008: 610ff.).
Die Konzentration erfolgt auf die wohl entscheidenden Einflussgrößen und den zentralen Akteur. Der Fokus bei den osteuropäischen Staaten und deren EU-Beitritt liegt im Zeitraum der großen Beitrittswelle Mitte der 2000er Jahre. Für jedes Land sind Beobachtungen für neun Zeitpunkte verfügbar. Untersucht wurden letztlich zehn Einheiten mit 90 Observationen. Diese konzentrieren sich auf den Zeitraum des EU-Übertritts und die folgenden sechzehn Jahre. Ein mehr retrograder Zeitraum ist aufgrund der Datenlage bei der abhängigen Variable kaum realisierbar. Der Zeitraum startet daher 2004 und ist derart in die Zukunft gerichtet, weil eine Transformation mit dem Beitritt nicht abgeschlossen ist, wenngleich bestimmte Kriterien bis zum Beitritt zu erfüllen sind. Das Vorgehen erlaubt einen Blick auf die Unterschiede zwischen den Staaten und die Entwicklungen.
Unabhängige Variablen: Verwaltungsqualität und Verschuldung
Eine qualitative Verwaltung zeigt sich durch eine effiziente Implementation von Policies und durch ein effektives Ausführen von Vorgaben. Sie ist charakterisiert durch professionelles Personal, klare Entscheidungsregeln und Strukturen, Objektivität, Transparenz und Verantwortlichkeit. Programme und Gesetzgebungsverfahren werden üblicherweise dort initiiert. Selbst wenn die Initiativen von anderen ausgehen, werden die Vorschläge von der Ministerialverwaltung verarbeitet. Die Verwaltung steht demzufolge bei der Umsetzung von EU-Standards und Transformationsmaßnahmen im Vordergrund, denn sie ist vielfach die erste Stelle, an die Veränderungen kommuniziert werden. Sie setzt Standards, führt Gesetze aus, und sie ist letztlich für die Realisierung und Umsetzung verantwortlich. Sie handelt intermediär, mit der Regierung im Regierungskomplex mehr oder weniger verflochten, und stellt den Transmissionsriemen zwischen Regierenden und Regierten dar, was den zentralen Status signalisiert (vgl. Nicolaides 2004; Haensch/Holtmann 2008: 606ff.).
Um die unabhängige Variable der Verwaltungsqualität zu operationalisieren, werden Daten der Worldwide Governance Indicators (WGI) der Weltbank in Zweijahreszyklen von 2004 bis 2020 verwendet. In Zweijahresschritten deshalb, weil Daten der abhängigen Variable nur derartig vorliegen. Der erste Zeitpunkt (2004) bildet den EU-Beitritt von acht Staaten ab, der bei den Ländern Bulgarien und Rumänien jeweils etwas später (2007) erfolgte. Die Weltbank stellt für nahezu alle Länder und Regionen sechs Indikatoren zusammen, die eine realistische Einschätzung der Staatsführung und -steuerung zulassen und ein Bild der staatlichen Situation zeichnen. Die Indikatoren generieren sich aus Statistiken, Experteneinschätzungen und Umfragen, die von wissenschaftlichen Instituten, Think Tanks, NGO´s und internationalen Organisationen bereitgestellt werden. Die Indikatoren lauten: Mitspracherecht und Verantwortlichkeit, politische Stabilität und Abwesenheit von Gewalt, Leistungsfähigkeit der Regierung, staatliche Ordnungspolitik, Rechtsstaatlichkeit und Korruptionskontrolle (World Bank 2022a).
In der Studie wird nur ein Indikator verwendet, da es in engerer Sicht lediglich um die Operationalisierung der Qualität des administrativen Apparates geht. Der Indikator Government Effectiveness (GE) bzw. die Leistungsfähigkeit der Regierung, und damit die mit ihr verflochtene Administration, misst ausführlich die Qualität der Verwaltung, deren Unabhängigkeit von politischem Druck und die Qualität der Implementation von Policies. Somit stellt der Indikator GE durch mehrere repräsentative und nicht repräsentative Quellen eine umfassende Einschätzung der Verwaltung bereit, was eine weitgehend fundierte Analyse gewährleistet. Die Maßeinheit des Indikators ist der perzentile Rang des Landes in Bezug zu allen anderen Ländern. Je höher dieser Wert ist, desto besser funktioniert die Verwaltung. Erkennbar sind in der Tabelle Varianzen. So haben Länder wie Estland, Slowenien oder Tschechien höhere Werte. Hingegen liegen Länder wie Bulgarien oder Rumänien hinten. Die Einheiten weisen folgende gerundeten Indexwerte und Rangfolgen auf:
Unabhängige Variable Verwaltungsqualität WGI – Government Effectiveness (GE)
2004 | 2006 | 2008 | 2010 | 2012 | 2014 | 2016 | 2018 | 2020 | Median | Rang | |
BG | 58,71 | 51,71 | 50,97 | 54,55 | 55,45 | 49,04 | 56,19 | 57,14 | 43,81 | 53,06 | 9 |
EE | 80,10 | 83,90 | 84,47 | 82,30 | 77,25 | 80,29 | 81,90 | 83,33 | 87,62 | 82,35 | 1 |
CZ | 79,10 | 83,41 | 79,13 | 77,03 | 76,30 | 81,25 | 78,57 | 78,57 | 78,57 | 79,11 | 3 |
HU | 77,11 | 77,56 | 73,30 | 71,77 | 69,67 | 72,12 | 68,57 | 68,10 | 70,00 | 72,02 | 7 |
LV | 71,64 | 72,20 | 69,42 | 72,73 | 74,88 | 77,88 | 78,10 | 79,52 | 76,19 | 74,73 | 5 |
LT | 75,12 | 73,66 | 70,39 | 73,68 | 74,41 | 78,85 | 80,48 | 80,48 | 81,43 | 76,50 | 4 |
PL | 67,16 | 64,39 | 67,48 | 70,81 | 70,62 | 74,52 | 72,38 | 71,90 | 64,29 | 69,28 | 8 |
RO | 51,24 | 49,76 | 43,69 | 51,20 | 49,29 | 62,02 | 49,52 | 46,67 | 41,43 | 49,42 | 10 |
SK | 78,11 | 76,59 | 77,18 | 75,12 | 73,93 | 75,00 | 74,76 | 72,38 | 69,05 | 74,68 | 6 |
SI | 79,60 | 80,00 | 83,01 | 80,86 | 80,57 | 79,81 | 82,86 | 82,38 | 84,76 | 81,54 | 2 |
Quelle: World Bank 2022b; BG: Bulgarien, EE: Estland, CZ: Tschechische Republik, HU: Ungarn, LV: Lettland, LT: Litauen, PL: Polen, RO: Rumänien, SK: Slowakei, SI: Slowenien (Österreichische Nationalbank 2024)
Vielfach ist neben der Verwaltungsqualität offenbar, dass prekäre finanzielle Rahmenbedingungen einen Paradigmenwechsel befördern. Als unabhängige Kontrollvariable wird daher der ökomische Modernisierungsdruck aufgenommen, gemessen durch die Verschuldung in Relation zur Einwohnerzahl, auch um belegen zu können, dass der erstgenannten Variable eine hohe Erklärungskraft zukommen könnte (vgl. z.B. Reiners 2008: 39). Die ökonomische Ausgangslage bzw. ein externer Druck stimuliert vielfach zu solchen Prozessen, denn als Auslöser für Wandel gelten oft politische, soziale und/oder ökonomische Krisen respektive Vorstufen zu solchen und eine daraus resultierende Druckkulisse. Gerade ökonomischer Druck bildet oft die Motivation und den Motor von Modernisierungsmaßnahmen. Dabei ist offenbar, je stärker Krisen perzipiert werden, desto höher ist die Bereitschaft in Strukturen und Traditionsbestände einzugreifen (vgl. nur Haensch/Holtmann 2008: 607; Reiners 2016: 17f.). Die gerundeten Daten gestaltet sich wie folgt:
Unabhängige Kontrollvariable – Verschuldung pro Einwohner in Euro
2004 | 2006 | 2008 | 2010 | 2012 | 2014 | 2016 | 2018 | 2020 | Median | |
BG | 822 | 778 | 631 | 862 | 1.026 | 1.509 | 2.212 | 1.953 | 2.531 | 1.369 |
EE | 295 | 371 | 380 | 556 | 1.037 | 1.220 | 1.493 | 1.363 | 3.355 | 1.119 |
CZ | 2.154 | 2.668 | 2.964 | 4.210 | 5.315 | 4.717 | 5.546 | 5.384 | 6.637 | 4.399 |
HU | 3.873 | 4.670 | 5.188 | 5.981 | 6.088 | 6.085 | 7.787 | 7.927 | 9.557 | 6.351 |
LV | 567 | 562 | 1.228 | 2.604 | 3.075 | 3.431 | 4.510 | 4.752 | 5.838 | 2.952 |
LT | 809 | 1.011 | 1.007 | 2.470 | 3.456 | 3.800 | 4.887 | 4.631 | 7.239 | 3.257 |
PL | 1.948 | 2.709 | 3.024 | 3.876 | 4.347 | 4.155 | 5.506 | 5.414 | 6.932 | 4.212 |
RO | 428 | 454 | 595 | 1.354 | 1.823 | 2.231 | 2.909 | 3.087 | 4.686 | 1.952 |
SK | 2.882 | 2.626 | 2.479 | 3.892 | 5.462 | 5.654 | 7.067 | 6.903 | 8.828 | 5.088 |
SI | 2.996 | 3.252 | 2.779 | 5.124 | 7.347 | 11.032 | 13.893 | 13.165 | 15.592 | 8.353 |
Quelle: Länderdaten 2022
Abhängige Variable: Transformation
Hier werden für die Erhebungszeitpunkte im Zweijahresrhythmus Daten des Transformationsindex der Bertelsmann Stiftung (BTI) von 2006 bis 2022 verwendet. Aufgrund eines gewissen Time lag werden die Daten der unabhängigen Variablen mit denen der abhängigen Variable um zwei Jahre versetzt korreliert, weil naheliegt, dass die Verläufe mit Verzögerungsmomenten einhergehen und die Ursachen nicht sofort wirken. Die Bertelsmann Stiftung stellt beim BTI zwei Indizes bereit, den Management-Index, der die politische Steuerungsleistung der Transformation bewertet und den Status Index, der zeigt, welcher Entwicklungsstand hin zu Demokratie und Marktwirtschaft erreicht ist. Operationalisiert wird die Variable durch den Status-Index (Bertelsmann Stiftung 2022).
Die Bertelsmann Stiftung hat hinsichtlich der Indizes für jeden erhobenen Zeitraum über 100 Länder untersucht. Der Status-Index lässt Aussagen zu, wie weit die Transformation fortgeschritten ist, ohne andere Faktoren einzubeziehen, wie dies beim Management-Index der Fall ist. Der Status-Index bietet somit eine Möglichkeit, die abhängige Variable so zu operationalisieren, dass sie eine ausschließliche Bewertung der Transformation als solche darstellt. Für die Erstellung dieses Index werden politische und wirtschaftliche Kriterien mithilfe von 32 Unterkategorien von Experten bewertet. Als Untersuchungseinheiten gelten alle Staaten, die noch nicht den Status einer konsolidierten Demokratie mit Charakteristiken einer sozialen Marktwirtschaft erreicht haben.
Der Status-Index bildet den Mittelwert der Dimensionen „politische Transformation“ und „wirtschaftliche Transformation“. Die politische Transformation ergibt sich aus dem Mittelwert der Bewertung von fünf politischen Kriterien (Staatlichkeit, politische Partizipation, Rechtsstaatlichkeit, Stabilität demokratischer Institutionen, politische und gesellschaftliche Integration) mit 18 Unterkategorien und die wirtschaftliche Transformation aus dem Mittelwert der Bewertung von sieben wirtschaftlichen Kriterien (sozioökonomisches Entwicklungsniveau, Markt- und Wettbewerbsordnung, Geldwert- und Fiskalstabilität, Privateigentum, Sozialordnung, Leistungsstärke der Volkswirtschaft, Nachhaltigkeit) mit 14 Unterkategorien.
Um die Gefahr zu minimieren eine Tautologie zu schätzen, weil in den Indizes der unabhängigen Variablen und der abhängigen Variable teils ähnliche Indikatoren vorhanden sind, wurde beim BTI nur der Status-Index verwendet und dieser bei beiden Kriterien zudem bereinigt. So wurden mit Blick auf die Verwaltungsqualität (GE) beim BTI folgende Kategorien eliminiert: Grundlegende Verwaltungsstrukturen, effektive Regierungsgewalt, Stabilität demokratischer Institutionen und Marktordnung. Mit Blick auf die Verschuldung wurden beim BTI folgende Kategorien herausgerechnet: Sozioökonomische Hindernisse und Leistungsstärke. Weitere Kategorien, die im weitesten Sinne und eventuell übereinstimmend wirken könnten, wurden belassen. In diesem Kontext wurde vielmehr festgestellt, dass weitere Bereinigungen keine zusätzlichen wesentlichen Abweichungen ergeben. Die beiden BTI (unbereinigt und bereinigt) korrelieren hoch miteinander (R² 0,98). Letztlich ist es randständig welcher BTI verwendet wird. In der folgenden Tabelle sind die Werte des bereinigten Status-Index dargestellt. Hier ergeben sich folgende gerundeten Indexwerte und Positionen. Die maximale Punktzahl beträgt 10,0 und weist auf eine optimale Transformation hin:
Abhängige Variable Transformationsstand BTI – Status-Index bereinigt
2006 | 2008 | 2010 | 2012 | 2014 | 2016 | 2018 | 2020 | 2022 | Median | Rang | |
BG | 8,18 | 8,55 | 8,44 | 8,43 | 8,31 | 8,19 | 8,06 | 8,00 | 7,76 | 8,21 | 8 |
EE | 9,30 | 9,39 | 9,37 | 9,39 | 9,49 | 9,59 | 9,62 | 9,66 | 9,55 | 9,48 | 2 |
CZ | 9,32 | 9,48 | 9,63 | 9,58 | 9,55 | 9,46 | 9,60 | 9,57 | 9,39 | 9,51 | 1 |
HU | 9,24 | 9,32 | 9,24 | 8,58 | 8,18 | 7,65 | 7,34 | 7,00 | 6,73 | 8,14 | 9 |
LV | 8,28 | 8,63 | 8,55 | 8,45 | 8,52 | 8,68 | 8,76 | 8,83 | 8,90 | 8,62 | 7 |
LT | 9,06 | 9,24 | 9,12 | 9,10 | 9,03 | 9,26 | 9,40 | 9,38 | 9,33 | 9,21 | 4 |
PL | 8,99 | 8,72 | 9,00 | 9,08 | 9,24 | 9,28 | 8,74 | 8,32 | 8,05 | 8,82 | 6 |
RO | 8,04 | 8,34 | 8,33 | 8,34 | 8,10 | 8,18 | 8,26 | 7,72 | 7,89 | 8,13 | 10 |
SK | 9,01 | 9,18 | 9,21 | 8,90 | 8,79 | 8,80 | 8,66 | 8,74 | 8,91 | 8,91 | 5 |
SI | 9,52 | 9,49 | 9,52 | 9,44 | 9,15 | 9,01 | 9,07 | 9,09 | 8,82 | 9,24 | 3 |
Quelle: Bertelsmann Stiftung 2022
Die in der ersten und dritten Tabelle intervallskalierten Ränge dienen einer erweiterten Sicht und sind hilfreich bei der Interpretation. Vergleicht man demnach die Rangzahlen des GE und des bereinigten BTI anhand der Durchschnittswerte, so ist bereits ersichtlich, dass die jeweiligen Ränge weitgehend beibehalten werden, was die Annahme stützt, dass die Hypothese in die anzunehmende Richtung deuten könnte. Für die Berechnung der multiplen linearen Regression wurden sodann die Index-Werte verwendet. Wie die unabhängigen Variablen bzw. die zwei Prädiktoren mit den Werten der abhängigen Variable korrelieren zeigt das nachfolgende Regressionsergebnis.
Befund und kritischer Rückblick
Die Ausprägungen aus der Regressionsanalyse sind in einem Koordinatensystem aufgeführt, und zur besseren Veranschaulichung hinsichtlich der dominanten unabhängigen Variable (GE), korreliert mit dem bereinigten BTI:
Ergebnis der Regressionsanalyse im Koordinatensystem
Quelle: eigene Darstellung
Auf der x-Achse sind die Werte der unabhängigen, auf den y-Achse die der abhängigen Variable eingetragen. Erkennbar ist der positive Zusammenhang zwischen der Verwaltungsqualität und der Transformation. Die Verschuldungssituation spielt für die Transformation eine marginale Rolle. Dies unterlegt die Erklärungskraft der Verwaltungsqualität als maßgebliche Größe. Die Regressionsgerade zur Verwaltungsqualität erklärt die differenten Werte relativ gut. Der beschriebene Wert gibt Auskunft über die Stärke des linearen Zusammenhangs. Dieser zeigt ein mittelmäßiges Verhältnis. Die Regression liefert im Detail folgende Ergebnisse, dargestellt mit dem bereinigten BTI (Werte auf vier Dezimalstellen gerundet):
Regressionsstatistik
| GE und Schulden zu BTI bereinigt |
Multipler Korrelationskoeffizient | 0,7614 |
Bestimmtheitsmaß R² | 0,5797 |
Standardfehler | 0,4129 |
Koeffizient GE | 0,0445 |
Koeffizient Schulden | -6,9107E-05 |
Prüfgröße F | 60,0055 |
Kritischer F-Wert | 4,2013E-17 |
p-Wert GE | 6,0534E-18 |
p-Wert Schulden | 1,6314E-05 |
Signifikanzniveau | 0,05 |
Bestimmtheitsmaß R² GE | 0,4791 |
Bestimmtheitsmaß R² Schulden | 0,0059 |
Quelle: eigene Darstellung
Das Bestimmtheitsmaß (R²) ist bei der Verschuldung unkorreliert (R² 0,0059). Hinsichtlich der Verwaltungsqualität ist dies anders. Die Korrelation des GE zeigt ein R² von 0,48, beide unabhängigen Variablen zusammen ein R² von 0,58. Der erklärte Anteil der Varianz der abhängigen Variable beträgt beim unbereinigten BTI 0,61. Der Wert und die Güte des Regressionsmodells liegen damit im mittleren Bereich. Das statistische Modell erklärt somit einen größeren Anteil der Varianz der abhängigen Variable sowie 61% und nach Bereinigung 58% der Variation der Index-Werte des BTI. Die Unterschiede nach Bereinigung sind zu vernachlässigen. Die Bereinigung zeigt, dass keine signifikanten Änderungen einhergehen und die Gefahr einer Tautologie nicht wie vermutet auftritt.
Da mit einer relativ geringen Fallzahl operiert wurde scheint es angemessen, mögliche Ausreißer zu betrachten, und zu untersuchen, ob solche Einfluss auf das Gesamtergebnis haben könnten respektive auf die Robustheit der Ergebnisse haben könnten. Festzustellen war anhand der Daten, dass rechnerisch als Ausreißer Ungarn ab 2014 auffällt, demnach mit vier Datensätzen. Rechnet man das Land komplett aus der Analyse heraus, so zeigt dies Auswirkungen auf das Gesamtergebnis (R² 0,74). Ferner steht in Frage, ob das Regressionsmodell einen signifikanten Erklärungsbeitrag der abhängigen Variable leistet. Hier spielt die Prüfgröße (F) und der kritische F-Wert eine Rolle. Letzterer (4,2013E-17) muss unter der Prüfgröße (60,0055) liegen, was der Fall ist. Daraus kann geschlossen werden, dass das Regressionsmodell einen statistisch signifikanten Erklärungsbeitrag leistet.
Weiterhin sollten die Regressionskoeffizienten GE und Verschuldung signifikant (p-Wert<0,05) sein. Der GE hat einen p-Wert von 6,0534E-18. Dieser liegt deutlich unter 0,05. Das Vorzeichen des Koeffizienten GE ist positiv, was bedeutet, dass eine Zunahme der Größe um eine Einheit zu einer Zunahme der abhängigen Variable (BTI) um 0,0445 Einheiten führt. Der p-Wert bei der Verschuldung liegt bei 1,6314E-05 ebenfalls unter 0,05. Das Vorzeichen des Koeffizienten Verschuldung ist mit -6,9107E-05 negativ und hat daher einen negativen Einfluss auf die y-Variable, was signalisiert, dass eine Zunahme der Verschuldung um eine Einheit zu einer Reduzierung bei der abhängigen Variable um -6,9107E-05 führt. Die Variable BTI kann daher über den GE und die Verschuldung hergeleitet werden. Die differierenden p-Werte (GE und Verschuldung) zeigen überdies, dass die Verwaltungsqualität als maßgebliche Größe gilt. Eine Nullhypothese gilt als nicht bestätigt, weshalb von einem statistischen Zusammenhang des GE und der Schulden auf den BTI (Status-Index) auszugehen ist. Die Hypothese gilt ferner als belegt, und dies obwohl Ungarn in der Analyse enthalten ist. Demnach dürfen die Ergebnisse durchaus als robust gelten.
Die Stärke des Effekts, den die Verwaltungsqualität auf die Transformation ausübt, ist rein numerisch jedoch eher gering, denn der Wert von 0,0445 zeigt einen schwachen positiven Effekt. Wenn sich der Wert auf der unabhängigen Variable um eine Einheit erhöht, wird eine Veränderung des Werts auf der abhängigen Variable um 0,0445 vom Modell vorhergesagt. Allerdings ist zu relativieren, dass die Werteskala der unabhängigen Variable weiter gefasst ist, als die der abhängigen. Während bei der unabhängigen Variable Werte von circa 41 bis knapp 88 möglich sind, reicht die Spanne bei der abhängigen Variable von circa 6,7 bis 9,7. Dies bedeutet, dass ein Anstieg des Wertes der unabhängigen Variable um zehn Punkte, dem Wert der abhängigen Variable eine Veränderung um knapp 0,5 Punkte prognostiziert, was in Anbetracht der differenten Wertebereiche einen doch ansprechenden Effekt beschreibt.
Auch wenn die Güte des Regressionsmodells mit einem R² von 0,58 ansprechend ist und sich damit die Hypothese bestätigen lässt bleiben letztlich Fragen offen. Wie oft erklärt wird, ist ein entsprechender Wert zweier Variablen alleine noch kein hinreichender Beleg für einen zwingend kausalen Zusammenhang. Durchaus gibt es Raum für alternative, intervenierende Einflussfaktoren. Komplexe Prozesse lassen sich nicht umfänglich auf einzelne Bestimmungsgrößen zurückführen. Immer resultieren sie aus dem Zusammenwirken mehrerer Akteurskonstellationen sowie verschiedener struktureller und institutioneller Bedingungen (vgl. nur Reiners 2008: 29f.). Zum Beispiel darf vermutet werden, dass die parteipolitische Zusammensetzung der jeweiligen Regierung maßgeblich sein könnte. Allerdings ist eine solche nicht immer von essenzieller Bedeutung, denn der Druck respektive das Begehren hinsichtlich einer Zugehörigkeit zur EU überlagert vielfach parteipolitische Effekte, wie bereits evident wurde (vgl. z.B. Plebani/Reiners 2010: 234).
Ferner wäre die Ergebnisqualität eingeschränkt, würde man nur mit einer unabhängigen Variable operieren. Daher wurde eine Kontrollvariable beigefügt. Auch wenn der Fokus auf die Administration und damit einen einflussreichen und den wohl zentralen Akteur des Regierungskomplexes gerichtet ist, sind unter Umständen als weitere potenzielle Einflussfaktoren die Regierungen zu erwähnen. Sie sind in der Analyse durch die Verflechtung von Verwaltung und Regierung des politisch-administrativen Systems jedoch quasi erfasst. Zudem wird immer auch der Wohlstand bzw. die Wirtschaftskraft eines Landes als Prädiktor genannt (insgesamt Beichelt 2022; Radosevic 2004: 641ff.; vgl. Haensch/Holtmann 2008: 620ff.). Dieser ökonomische Faktor wurde mit der Kontrollvariable verarbeitet.
Die unabhängige Variable der Verwaltungsqualität integriert verschiedene Faktoren und stellt eine ausführliche Einschätzung der Verwaltung bereit, was eine fundierte Analyse gewährleistet und mögliche Einwände einer zu großen Eingrenzung des unabhängigen Variablensets relativiert. Überdies wurde eine weitere Kontrollvariable aufgenommen und eine multiple Regression gerechnet. Noch mehr Kontrollvariablen wären hingegen nicht unproblematisch, weil mit dem Index GE bereits viele Faktoren einbezogen werden und die Gefahr besteht, dass sich Multikollinearität einstellt und die Schätzung instabil respektive ungenauer wird. Es ist ersichtlich, dass die Verwaltungsqualität eine maßgebliche Größe darstellt und dieser eine relativ hohe Erklärungskraft zukommt. Hingegen hat die Verschuldung kaum Einfluss auf die Transformation (vgl. nur Reiners 2016: 17f.).
Schließlich wird zuweilen auch die Zusammenführung der Indizes des GE und des BTI in einer Korrelationsanalyse kritisiert, denn der WGI-Index baut bei der Dimension GE auch auf den BTI auf (Langbein/Knack 2010: 350ff.; Kaufmann/Kraay 2023; vgl. auch Wagschal/Jäckle 2009; Brusis 2009). Damit besteht die Gefahr einer Tautologie. Allerdings greift der WGI beim BTI vorwiegend auf den Management-Index zurück, der bei der Analyse nicht einbezogen wurde, und weniger auf den hier inkludierten Status-Index. Die Gefahr eines tautologischen Fehlschlusses, durch potenzielle Überschneidungen beider Indizes, wird dadurch erheblich reduziert. Zudem wurde der BTI hinsichtlich beider unabhängigen Variablen bereinigt und sich eventuell überschneidende Faktoren herausgerechnet. Weitere ähnliche Indikatoren in den unabhängigen Variablen und der abhängigen Variable scheinen nicht wesentlich gegeben. Die Korrelation mit dem bereinigten BTI offenbart letztlich kein wesentlich anderes Ergebnis, was mögliche Einwände weiter entschärft.
Das Regressionsmodell bestätigt die Hypothese. Eine gut funktionierende und effizient arbeitende Verwaltung ist für die EU-Transformation förderlich. Sie hat einen signifikant positiven Einfluss auf die Umgestaltung hin zu mehr Demokratie und Marktwirtschaft. Statistisch gesprochen lässt sich mit einer „doppelten Verneinung“ argumentieren. Nicht erbracht ist der Nachweis, dass X auf Y keine Auswirkung hat, oder anders – es zeigt sich ein doch zumindest mittelstarkes Indiz, dass X auf Y wirkt. Die Themen Verwaltung und Transformation bieten genügend Ansatzpunkte für die Forschung. Policyanalysen sowie qualitative und quantitative Analysen, unter anderem der Funktions- und Wirkungsweisen von Verwaltungen, dürfen daher im Hinblick auf die kontinuierliche Modernisierung von Staaten und vor dem Hintergrund europäischer Entwicklungen als Schwerpunkt in der politik- und verwaltungswissenschaftlichen Forschungslandschaft gelten.
Literatur
Beichelt, Timm (2022): Zwischen Transformation und Posttransformation. Entwicklungen seit 1989/91 in Mittel-, Südost- und Osteuropa und Konsequenzen für die Forschung. In: APuZ, Zeitschrift der Bundeszentrale für politische Bildung, 72/1/2), 40–47.
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Zitationshinweis:
Reiners, Markus (2025): Bedeutung der Verwaltung im Europäisierungsprozess, Essay, Erschienen auf: regierungsforschung.de. Online Verfügbar:
This work by Markus Reiners is licensed under a CC BY-NC-SA license.


