Preis für Daniel Moßbrucker und seinen Beitrag „Überwachbare Welt: Wird das Darknet zum Mainstream digitaler Kommunikation?“

Daniel Moßbrucker wurde für seinen bei Regierungsforschung.de erschienenen Beitrag Überwachbare Welt: Wird das Darknet zum Mainstream digitaler Kommunikation? mit dem  Surveillance Studies Publikationspreis für NachwuchswissenschaftlerInnen 2019 ausgezeichnet. Er konnte sich gegen starke Konkurrenten durchsetzen und die Entscheidung war sehr eng. Die Jury hob die sprachliche Eleganz und die Aktualität des Themas hervor. Darüber hinaus überzeugte Daniel Moßbrucker mit der Anwendung einer soziologischen Theorie mit Bezug auf eine öffentliche Debatte. Wir beglückwünschen den Autoren.

In seinem Beitrag diskutiert Daniel Moßbrucker die Frage, „inwiefern das Darknet Zukunftspotentiale für digitale Kommunikation besitzt. Aufgrund staatlicher Machtstrukturen ist davon auszugehen, dass Überwachungs- und Kontrollmöglichkeiten zukünftig auf die digitale Sphäre übertragen werden. Davon könnte auch das Darknet betroffen sein, das als Sinnbild eines „freien Netzes“ gilt. Dem staatlichen Trend wirken gerade diejenigen entgegen, die als Risikogruppen von Überwachung gelten, zum Beispiel JournalistInnen. Sie benötigen weiterhin Freiheitsräume im Internet, um ihrer gesellschaftlichen Aufgabe nachkommen zu können. Das Darknet kann dabei eine Rolle spielen, wenn es so weiterentwickelt wird, dass es die Sicherheitsbedürfnisse dieser Risikogruppen befriedigt. Diese liegen insbesondere darin, verschlüsselte Kommunikation zusätzlich zu anonymisieren.“

Preis für Daniel Moßbrucker und seinen Beitrag „Überwachbare Welt: Wird das Darknet zum Mainstream digitaler Kommunikation?“

Autor

Daniel Moßbrucker arbeitet als Security-Trainer für JournalistInnen in Berlin und publiziert regelmäßig zu den Themen Überwachung, Datenschutz und Internetregulierung. Er studierte Journalistik an der TU Dortmund sowie Digital Journalism an der Hamburg Media School. Bei der Menschenrechtsorganisation Reporter ohne Grenzen ist er als Referent für Internetfreiheit tätig. Außerdem arbeitet er an einer Promotion zur Frage, wie sich Überwachung langfristig auf den Journalismus auswirkt.

Daniel Moßbrucker wurde für seinen bei Regierungsforschung.de erschienenen Beitrag Überwachbare Welt: Wird das Darknet zum Mainstream digitaler Kommunikation? mit dem  Surveillance Studies Publikationspreis für NachwuchswissenschaftlerInnen 2019 ausgezeichnet. Er konnte sich gegen starke Konkurrenten durchsetzen und die Entscheidung war sehr eng. Die Jury hob die sprachliche Eleganz und die Aktualität des Themas hervor. Darüber hinaus überzeugte Daniel Moßbrucker mit der Anwendung einer soziologischen Theorie mit Bezug auf eine öffentliche Debatte. Wir beglückwünschen den Autoren.

In seinem Beitrag diskutiert Daniel Moßbrucker die Frage, „inwiefern das Darknet Zukunftspotentiale für digitale Kommunikation besitzt. Aufgrund staatlicher Machtstrukturen ist davon auszugehen, dass Überwachungs- und Kontrollmöglichkeiten zukünftig auf die digitale Sphäre übertragen werden. Davon könnte auch das Darknet betroffen sein, das als Sinnbild eines „freien Netzes“ gilt. Dem staatlichen Trend wirken gerade diejenigen entgegen, die als Risikogruppen von Überwachung gelten, zum Beispiel JournalistInnen. Sie benötigen weiterhin Freiheitsräume im Internet, um ihrer gesellschaftlichen Aufgabe nachkommen zu können. Das Darknet kann dabei eine Rolle spielen, wenn es so weiterentwickelt wird, dass es die Sicherheitsbedürfnisse dieser Risikogruppen befriedigt. Diese liegen insbesondere darin, verschlüsselte Kommunikation zusätzlich zu anonymisieren.“ Hier geht es zum vollständigen Beitrag.

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This work by Julia Rakers. is licensed under a Creative Commons Attribution-NonCommercial 4.0 International

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