Essays

  • Deutsche Rohstoffpolitik in der Peripherie des Wahlkampfs. Spiegelt sich die Wiederbelebung der deutschen Rohstoffpolitik in den Wahlprogrammen der Parteien wider?

    Deutschland ist ein rohstoffarmes Land, das von Importen abhängig ist. Eine gesicherte Rohstoffversorgung ist daher Voraussetzung für die wirtschaftliche Potenz des „Exportweltmeisters“. Diese macht wirtschaftliche Anstrengungen und politische Weichenstellungen notwendig, die selten von der Bevölkerung wahrgenommen werden und daher nicht im Wahlkampf auftauchen. Die größte Aufmerksamkeit kommt dabei Energierohstoffen wie Erdöl und -gas sowie Kohle zu. Nur wenn die Versorgung […]

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  • Bayern vor der Landtagswahl – Wahlkampfimpressionen aus dem Süden der Republik.

    Schon in der Bonner Republik wurde gerne kolportiert, dass der Politikbetrieb wie in einem Raumschiff in eigenen Umlaufbahnen kreiste. Politiker und Journalisten pflegten in der Stadt am Rhein einen intensiven Kontakt. Zwar konnte sich Bonn damals, anders als Berlin heute, kaum als Metropole mit internationaler Ausstrahlung inszenieren, aber dennoch war es der Mittelpunkt des Geschehens für all diejenigen, die sich […]

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  • Hessen wählt! Ministerpräsidentendemokratie, politische Kipppunkte und neue Koalitionsmärkte – Eine Hintergrundanalyse

    In den Medien nimmt die Wahl zum Deutschen Bundestag am 22. September 2013 breiten Raum ein. Im Windschatten erfolgt die Neuwahl des hessischen Landtags in Wiesbaden, die am gleichen Tag stattfindet. Von der Wahl des Landesparlamentes gehen bedeutsame Weichenstellungen sowohl für die Landes- als auch für die Bundespolitik aus.

    In Hessen wird es spannend, denn die Mehrheiten sind knapp und […]
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  • „Eine gute Koalition besteht nicht aus zwei Partnern, die die größten Schnittmengen haben, sondern eine gute Koalition sind zwei Partner, die sich am besten ergänzen.“ – Interview mit Lars Zimmermann, Direktkandidat der CDU Pankow.

    Lars Zimmermann wurde 1974 in Schwerte/Ruhr geboren. Von 1996 bis 2001 studierte er Wirt-schaftsgeographie, Politische Wissenschaften und Volkswirtschaft/Regionalökonomie an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität in Bonn. Von 2005 bis 2007 war er deutscher McCloy-Stipendiat an der Kennedy School of Government der Harvard Universität und absolvierte ein Masterstudium in „Public Administration“. Nach seiner Rückkehr gründete er die Stiftung neue Verantwortung, ein gemeinnütziger, unabhängiger […]

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  • Die Kandidaten zur Bundestagswahl 2013 – Wer ist wie präsent im Web 2.0?

    Während traditionelle Formen der Wahlwerbung dieser Tage vermehrt in die Öffentlichkeit dringen, findet neben dem Wahlkampf der Parteien auch der Wahlkampf der einzelnen Kandidaten in den Wahlkreisen und Bundesländern statt. Interaktive Soziale Online-Netzwerke werden vermehrt von Kandidaten genutzt, um ihre potentiellen Wähler zu informieren.

    Damit Politiker einen Nutzen aus Sozialen Online-Netzwerken ziehen können, müssen sie das Fundament für die Kommunikation […]

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  • Die mediale Selbstbespiegelung im Wahlkampf. – Die Langeweile des Bundestagswahlkampfs als Ausdruck aktueller Krisenphänomene des politischen Journalismus.

    Wir befinden uns nur noch in unserer eigenen Kulisse. Und im Grunde war’s das dann, so zitierte die Süddeutsche Zeitung am 30. August 2013 ein Redaktionsmitglied des SPIEGEL. Vordergründiger Anlass für diese Selbstbeschreibung sind die Personalquerelen, die sich unlängst rund um die Neubesetzung der Redaktionsspitze des Hamburger Nachrichtenmagazins entzündet haben.

    Das ehemalige Leitmedium des politischen Journalismus ist angezählt, aber es […]

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  • Von der traditionellen SPD-Zentrierung zur parteipolitischen Diffusion. – Zur Positionierung der Gewerkschaften im Kontext der Bundestagswahl 2013.

    Der Beitrag fokussiert die Positionierung deutscher Gewerkschaften in deutschen Bundestagswahlkämpfen, die sich 2013 vor allem auf der abstrakteren Leitzielebene, nicht aber in der Adressierung von konkreten Forderungen an Parteien oder Koalitionen manifestiert.

    Die Autorinnen argumentieren, dass diese Vorgehensweise als Ergebnis einer Entwicklung zu sehen ist, die sich beginnend mit dem Ende der Ära Kohl analytisch in fünf Phasen gliedern lässt […]

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  • Opfer der Depolitisierung? – Nichtexistente energiepolitische Essenz im Wahlkampf

    Große Bilder sind große Symbole und diese werden meist von großen Strategen geschaffen. Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU) beschreibt die Energiewende als eine der größten Herausforderungen seit dem Wiederaufbau und der Wiedervereinigung (Welt 2013). Wahrscheinlich hat er Recht; in dieser Legislatur kann nur die Rettung des Euro mit dieser energiepolitischen Zäsur mithalten. Doch welche Rolle spielt die Energiepolitik und wo ist […]

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  • „Mitte, Mittelschicht und Mittelstand“ – der alte Wahlkampfschlager wird nur noch in der Remix-Version gern gespielt. – Eine Kurzanalyse des „Mitte-Begriffes“ im Bundestagswahlkampf 2013.

    Die Mitte ist verschwunden. So könnte man zumindest annehmen, wenn man sich zum Start der heißen Wahlkampfphase die aktuellen Materialien der Parteien anschaut. „Mitte“ findet sich lediglich in zwei Motiven der FDP mit den Slogans „Starke Mitte.“ (eine Variation des 2008er Slogans „Mitte stärken.“) und „Mitte entlasten.“. Auch in den Wahlprogrammen macht sich der „Mitte“-Begriff rar. Das war vor ein […]

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  • Die ungenutzte Chance. Trotz NSA-Affäre bleibt das Thema Netzpolitik im Wahlkampf blass.

    Es ist schon verwunderlich: Da wird durch einen US-amerikanischen Whistleblower eines der größten Datenschutzvergehen weltweit und damit auch in Deutschland aufgedeckt und dem Stellenwert des Themas Netzpolitik hilft es auch nicht weiter… Sicherlich sind im Wahlkampf andere Themen präsenter und entscheidender – das illustriert jedenfalls der Blick in die Wahlprogramme der Parteien – jedoch bieten die Enthüllungen Snowdens den netzpolitischen […]

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