Die Politische Rede als Führungsinstrument – ist Lindner der bessere Westerwelle?

Jede der im Deutschen Bundestag vertretenen Parteien pflegt ihre Rituale. Das Ende von CDU-Parteitagen wird traditionell mit dem Singen der deutschen Nationalhymne begangen. Auf SPD-Veranstaltungen sind es Ansprachen wie „Glück auf!“ oder „Genosse“, die an die historischen Wurzeln der Partei erinnern. Auch jährlich wiederkehrende Veranstaltungen wie z.B. der Politische Aschermittwoch – ursprünglich von der CSU eingeführt, nun von fast allen parteipolitischen Konkurrenten übernommen – gehören dazu.

Im Kalender eines deutschen Liberalen ist die Dreikönigskundgebung zum Jahresbeginn am 6. Januar in Stuttgart eine ähnlich historisch begründete Veranstaltung: Das Treffen wurde zum ersten Mal am 6. Januar 1866 ausgerichtet, als die neugegründete Demokratische Volkspartei (DVP) ihre erste Landesvertretertagung abhielt . Seitdem entwickelte sich der Dreikönigstag zum Treffen der Freisinnig-Linksliberalen in Südwestdeutschland. Die nach Ende des zweiten Weltkriegs neugegründete DVP übernahm die Tradition ihrer Vorgängerorganisation und organisiert bis heute als baden-württembergischer Landesverband der FDP diese Kundgebung im Staatstheater von Stuttgart.

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Die Politische Rede als Führungsinstrument – ist Lindner der bessere Westerwelle?

Zitationshinweis

Treibel, Jan (2011): Die Politische Rede als Führungsinstrument – ist Lindner der bessere Westerwelle? Erschienen in: Regierungsforschung.de, Parteien- und Wahlforschung. Online verfügbar unter:  http://www.regierungsforschung.de/dx/public/article.html?id=98

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