Governance

Raum ohne Rechenschaftspflicht? Kriminalität im Cyberspace

Der heute genutzte Cyberspace ist ein Computernetzwerk, dessen Vorläufer ursprünglich für den schnellen Austausch unter Projektpartnern der US-amerikanischen Forschungsagentur ARPA diente. Als Mittel der vereinfachten Kommunikation wurde es sukzessive ausgebaut, und heute dient vor allem ein Teil des Cyberspace – das Internet – als globaler Kommunikationsraum. Allerdings umfasst der Cyberspace auch eine Vielzahl anderer Funktionen… Weiterlesen »

Fußball und Politik – Gedanken zur Governance des Sports

Fußball ist in der ganzen Welt populär und es gibt kaum Staaten, in denen er keine Rolle spielt. Das unterscheidet ihn von anderen Sportarten wie etwa Rugby, Cricket oder Eishockey, die nur in wenigen Ländern oder Regionen verbreitet sind. Der Platz in der FIFA-Rangliste ist für viele Staaten, auch mit einer anderen Sporttradition, fast so… Weiterlesen »

Manfred Mai: Regieren in der modernen Gesellschaft. Governance aus Sicht der Ministerialbürokratie

Das Governance-Konzept ist aus dem begrifflichen Inventar der Politik- und Verwaltungswissenschaft nicht mehr wegzudenken. Mit dem „governance turn“ (Kohler-Koch/Rittberger 2006) verbindet sich eine veränderte Wahrnehmung und spezifische Perspektive auf Prozesse des Regierens und der politischen Steuerung. Betont werden in dieser Sichtweise nicht-hierarchische Modi der Steuerung und die Koordination zwischen öffentlichen und privaten Akteuren bei der… Weiterlesen »

Exnovation-Governance im Nachhaltigkeitskontext: Annäherung an eine Typologie.

Der Begriff der Nachhaltigkeitsinnovation ist in der Nachhaltigkeitsforschung selbst zur Innovation geworden. Unreflektiert bleibt dabei, was mit ‚nicht-mehr-innovativem‘ oder ‚zu viel werdendem‘ geschieht, mit sogenannten Exnovationen: diese werden als Prozesse beschrieben, in dem etwas Bestehendes und bisher Bewährtes verabschiedet, beziehungsweise aus einem System ausgeführt wird. Der Exnovationsbegriff ist relativ jung und beschreibt in der Regel… Weiterlesen »

Alan Weismann: Countdown. Hat die Erde eine Zukunft?

Derzeit leben auf der Welt etwa sieben Milliarden Menschen. Im Jahr 2050 werden es etwa 10 Milliarden sein, im Jahr 2100 11 Milliarden. Danach, so die Erwartungen der Bevölkerungswissenschaften, soll sich das Wachstum verlangsamen bzw. sogar zum Stillstand kommen. Bis dahin aber wird die Erde und ihre Menschheit mit dem Anschwellen seiner Bevölkerung ökologisch zurechtkommen… Weiterlesen »

„Hybridisation of Food Governance – Trends, Types and Results“ Bericht zum Internationalen Workshop an der Radboud University, Nijmegen, 15.-16. Mai 2014.

Statistisch gesehen nimmt jeder Mensch im Laufe seines Lebens etwa 75.000 bis 100.000 Mahlzeiten zu sich. Damit widmet ein jeder von uns 13 – 17 Jahre seiner Lebenswachzeit der Aufnahme von Nahrung. Dabei gehen Konsumenten und Verbraucher davon aus, dass die von ihnen gekauften Nahrungsmittel sicher, von möglichst hoher Qualität und adäquat etikettiert sind.  Einhergehend mit… Weiterlesen »

Regulierung durch Algorithmen?

Was zunächst wie eine düstere Zukunft klingt, birgt durchaus Chancen und ist in weiten Teilen unseres alltäglichen Lebens bereits gern gesehene Realität: Die Steuerung durch Algorithmen. Doch welche Implikationen ergeben sich aus einer Verlagerung von politischen Entscheidungen auf mathematische Modelle? In einem lesenswerten Essay stellt sich Evgeny Morozov diesen Fragen. Morozov ist einer der profiliertesten… Weiterlesen »

„Brauchen Nutztiere Antibiotika?“ Bericht zur Fachtagung an der ETH Zürich. Von Carolin Höhlein

Brauchen Nutztiere Antibiotika?“ – Mit dieser zunächst simpel erscheinenden Fragestellung setzte sich die am 06. Mai 2014 an der ETH Zürich stattfindende Konferenz unter gleichnamigen Titel auseinander. Anlass der Konferenz war das seit nunmehr 15 Jahren geltende Verbot des Einsatzes antibiotischer Leistungsförderer zur Tiermast in der Schweiz. Carolin Höhlein, Promotionsstipendiatin an der NRW School of… Weiterlesen »

Zivilgesellschaft – Anmerkungen zu einem politischen Konzept.

Für eine unreflektierte Idealisierung „der“ Zivilgesellschaft gibt es keinen Anlass. Sie beruht auf einer idealtypischen Konstruktion, die die Heterogenität und Widersprüchlichkeit der Zivilgesellschaft ignoriert. Im Zusammenhang mit den Protesten der „Wutbürger“ und des „arabischen Frühlings“ wurde „die Zivilgesellschaft“ ebenso als Lösung aller Probleme gesehen wie die Einführung direktdemokratischer Verfahren. Dabei wird übersehen, dass die Institutionen… Weiterlesen »

Jeremy Rifkin: Die dritte industrielle Revolution. Die Zukunft der Wirtschaft nach dem Atomzeitalter

Jeremy Rifkin, einer der profiliertesten Zukunftsforscher der Vereinigten Staaten, erkennt in den sozio-ökonomischen Entwicklungen der Gegenwart das Muster einer dritten Revolution. Vor dem Hintergrund des Endes des fossilen und atomaren Zeitalters zeichnet er eindrucksvoll das Bild einer global vernetzten, aber dezentral organiserten Wirtschaft, wobei er – ausgerechnet – Europa eine führende Rolle in der Governance… Weiterlesen »